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Mit zwei Dreierpacks zum Sieg

Der 0:1 Pflichtsieg in Hohenwettersbach war eingefahren und abgehackt. Im Spiel gegen die C-Klasse-Reserve der Germania Karlsruhe sollte neben den drei Punkten jedoch auch wieder etwas mehr spielerischer Glanz versprüht werden. Ferner wollte man sich mit einem klaren Sieg für das heimische Oktoberfest einstimmen, um sich dort nicht nur als Mannschaft, sondern auch frischgebackener Sieger präsentieren zu können.

Dieses Vorhaben schien anfangs auch problemlos aufzugehen. Gerade mit der schnellen und technisch starken Doppelspitze, bestehend aus C. Rosenbaum und E. Erol, hatten die Germanen erheblich Probleme und konnten Erstgenannten nicht daran hindern gleich zweimal mustergültig auf den einschussbereiten E. Erol abzulegen. Doch gerade als man dachte den Gegner nach bereits zwanzig Minuten geknackt zu haben, schlug dieser eiskalt zurück. Zweimal binnen drei Minuten befand sich der Defensivverbund im Tiefschlaf und wurde entsprechend mit dem 2:1-Anschlusstreffer und anschließend dem 2:2-Ausgleich abgewatscht; gleichbedeutend mit der Tatsache, dass die gemeinsame „Zu Null“-Serie von D. Schwarz und Y. Maier nach 317 Minuten jäh endete.

Nach der Halbzeit startete man dann jedoch neu durch. Der frisch von seiner Verletzung zurückgekehrte N. Kistner zeigte auch auf der für ihn eher ungewohnten Linksverteidigerposition seine offensiven Impulse und verhalf C. Rosenbaum mit einem herausgeholten Elfmeter zur 3:2-Führung. Dieser legte anschließend jedoch auch noch zwei Tore aus dem Spiel heraus nach und erzielte damit, neben der 5:2-Führung, auch noch einen lupenreinen Hattrick innerhalb gerade einmal zwölf Minuten. Bemerkenswert, dass beide Vorlagen aus der Abwehr heraus vorbereitet wurden. Zunächst durch den auch an den ersten beiden Toren beteiligten L. Schneider, beim darauffolgenden Tor durch den in der Halbzeit eingewechselten und der Abwehr zusätzlich Stabilität verleihenden F. Brucker. Den Schlusspunkt setzte schließlich wieder E. Erol, der seinen Dreierpack damit auch noch vollendete und mit S. Schneider einem weiteren Joker den Scorerpunkt der Vorlage bescherte.

Das nächste Ziel ist es nun mit dieser mannschaftlichen Geschlossenheit auch bei der SpG Bad Herrenalb dreifach zu punkten. Nach der Eroberung des dritten Tabellenplatzes stehen diese nun genau einen Platz dahinter, wodurch die Zielsetzung klar scheint. Mit einem Sieg hat man die gute Chance sich von einem weiteren Konkurrenten deutlich abzusetzen und sich endgültig in der Spitzengruppe festzubeißen. Starten tut dieses Vorhaben am kommenden Sonntag, um 13:00, auf dem Sportgelände des SV Bad Herrenalb.